

Unsere Geschichte
Vom Hirsch zum Helles. 300 Jahre in 10 Stationen.
Fünf Familiengenerationen. Viele Kupferkessel. Eine Adresse. Hier findest du die wichtigsten Momente aus 300 Jahren Hirschbrauerei Heubach — und verstehst, warum wir auch heute noch mit Leidenschaft & Spaß Bier brauen.
Die Meilensteine
300 Jahre.
Eine Geschichte.
1725
Die Konzession.
Am 2. Mai erhält Jakob Hornegger die Konzession für eine Schildwirtschaft „Zum Hirsch“ vom Herzog von Württemberg. Der offizielle Geburtstag der Brauerei, deren Name bis heute gilt. Gebraut wurde in Heubach nachweislich schon vorher; urkundlich festgehalten ist es ab diesem Datum.

Die Konzessionsurkunde von 1725
1874
Leonhard Johann Mayer übernimmt.
Nach dem Konkurs des Vorbesitzers erwirbt Leonhard Johann Mayer die Brauerei und den Gasthof „Zum Goldenen Hirsch“. Mit diesem Kauf beginnt die Mayer-Ära, die bis heute andauert — über fünf Generationen, über Kriege, Krisen und Kupferkessel hinweg.

Leonhard Johann Mayer und seine Frau, ca. 1876
1909
Pferde, Natur-Eis und die Post.
Leonhard Mayer Junior übernimmt und heiratet Katharine Schmid. Bier wird mit Pferdefuhrwerken ausgefahren, die Keller werden mit Natur-Eis aus den Eisweihern an der Alb gekühlt. Gleichzeitig betreibt die Hirschbrauerei im Auftrag der Post die Postkutsche nach Mögglingen und Böbingen. Bier und Briefe, Hand in Hand.

Leonhard Mayer Junior und Katharine Schmid, 1909
1953
Das neue Sudhaus.
An der Hauptstraße wird ein hochmodernes Sudhaus mit integrierten Malzsilos gebaut. Die neuen Kupferkessel werden per Tieflader angeliefert — ein kleines Ereignis im Heubacher Stadtleben. Das alte Sudhaus wird stillgelegt und bekommt später ein zweites Leben als Gaststätte.

Bau des neuen Sudhauses, 1953
1969
Die Caliz-Linie kommt dazu.
Horst Caliz, Ehemann von Doris Caliz (geborene Mayer), tritt in die Geschäftsleitung ein. Damit beginnt die Caliz-Zweigstelle der Familie — aus der später Alexander Caliz hervorgeht, heute gemeinsam mit Thomas Mayer in der Geschäftsführung.
1975
250 Jahre. Vier Tage Zeltfest.
Zur 250-Jahr-Feier gibt's ein mehrtägiges Zeltfest vom 23. bis 26. August, mit namhaften Künstlern und dem halben Ostalbkreis zu Besuch. Was bei der 250er ein Zeltfest war, wird 2025 ein ganzes Jubiläumsjahr.

Die Brauerei beim 250-Jahr-Zeltfest, 1975
1996
Das alte Sudhaus wacht auf.
Dort, wo bis 1953 unser Bier gebraut wurde, öffnet das „Alte Sudhaus“ als Gaststätte. Die originalen Kupferkessel bleiben stehen — sie thronen heute über der Bar, und drunter wird gefeiert, gegessen, geredet. Seither eine der beliebtesten Locations der Region.

Das Alte Sudhaus, Eröffnung 1996
2008
Alex und Thomas übernehmen.
Alexander Caliz (seit 2003 in der Geschäftsleitung) und Thomas Mayer (seit 2005) übernehmen gemeinsam. Fünfte Generation, zwei grundverschiedene Typen, ein gemeinsames Ziel: die Brauerei weiterzuführen, ohne dass sie zum Museum wird. Seither automatisiert, modernisiert — und frecher geworden.

Thomas Mayer & Alexander Caliz im Goldenen Hirsch, 2008
2025
300 Jahre. Und ein neues Helles.
Zum 300. Jubiläum bringen wir das Heubacher Helles auf den Markt — und es geht durch die Decke. „Nach der Abfüllung sind alle verrückt geworden in der Brauerei“, wie Thomas in die Kamera sagt. Das ganze Jahr: Festival, Spots, Events und ein Helles, das bleibt.

Das Heubacher Team zum 300. Jubiläum, 2025
Und weiter
Auf die nächsten 300.

Wir machen einfach weiter — mit Albquellwasser, mit Tettnanger Hopfen, mit einem Braumeister, der jedes Malzkorn persönlich kennt, und mit zwei Cheffes, die immer noch nicht müde sind. Prost. Auf die nächsten 300 Jahre Biertradition aus Heubach.

Von Geschichte zu Gegenwart
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